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Inzwischen kann davon ausgegangen werden, dass nach Ergebnissen der Arbeitsmarktforschung immer öfter offene Stellen über Initiativbewerbungen besetzt werden
Es gibt dabei 3 Strategien, In allen Fällen erstellen Sie ein einseitiges Schreiben und veschicken es an Betriebe, unabhängig davon, ob diese in Anzeigen usw. nach neuen Mitarbeitern suchen.
Sie beginnen (sinngemäß) etwa so: Sie suchen einen Mitarbeiter/in, der/die folgendes können soll....Dann formulieren Sie ihr möglichst deckungsgleiches Angebot garniert mit Ihren Stärken und jobbezogenen Erfahrungen. Das setzt voraus, dass Sie sich Gedanken über “ihren” Betrieb und ihre zukünftigen Aufgaben gemacht haben.
Kurz, Knapp, übersichtlich ohne jede Leerformel und Überflüssigges. Schließlich soll der Brief nach dem Öffnen in einem Rutsch gelesen werden und in Erinnerung sein, wenn Sie 2 Tage später telfonisch nachfassen (Nicht 2 Wochen später...)
Anders ist ihre Strategie, wenn Sie bereit sind, über ein Praktikum einzusteigen. Dann sollte in Ihrem Schreiben keinerlei Hinweis vorhanden sein, dass Sie in dem Betrieb auch eingestellt wollen, jedoch eine plausible Begründung für ein Praktikum: Beispiel: “Da ich zukünftig als Solateur arbeiten will, frage ich an, ob ich in ihrem Unternehmen ein betriebliches Praktikum durchführen kann, um die Aufgaben kennenzulernen..” Dann ihre kommt Ihre Gegenleistung: ich bringe mit: handwerkliches Geschick, bin höhentauglich, belastbar und habe beim Hausbau die Elektrik selber verlegt und angeschlossen. Übrigens erschien in diesem konkreten Fall kam am nächsten Tag eine Stellenanzeige Anzeige von einem Betrieb, aus unserer Liste für die Praktikumsanfragen.
Und damit kommen wir zur gnadenlosesten Kurzbewerbung:
die Bewerbung mit einem Praktikumsangebot auf ein Stellenangebot, von dem wir nicht zu erkennen geben, dass wir davon wissen.
Unser “Praktikant” hat die Zusage bekommen. Nach der ersten Woche hat der Meister unserem “allten Mann” ( über 50 ) den Stapel der eingegangen Bewerbermappen gezeigt mit dem Kommentar: “Das soll ich alles lesen.... und was die Leute mir alles schicken....Führungszeugnisse ...”
An diesem Freitag, bekam unser Bewerber was aus der Kaffeekasse. Am nächsten Freitag seinen Arbeitsvertrag. Als er dann noch fragte, ob er denn auch einen Lebenslauf abgeben soll, winkte der Meister knurrend ab.
(Der Lebenslauf ist nicht unwichtig, aber damit können Sie die Leute später immer noch erschrecken und veranlassen dumme Fragen zu stellen..oder in Ihrer Vergangenheit rumzustochern)
Wichtig ist doch, dass Sie im Vorstellungsgespräch über Ihre Aufgaben sprechen und dass Sie mit qualifizierten Fragen das Gespräch dorthin führen können... Machen Sie ihren Lebensplan dann finden Sie die richtigen Worte...
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